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Es war das erste Mal und es wurde uns nicht gerade leicht gemacht.
Doch nach Jahren der Vorarbeit konnten wir endlich unser Turnier in Herbram Wald durchführen und damit unserer Idee einer Bogensportregion Sauerland-Eggegebirge-Teutoburger Wald einen weiteren Baustein hinzufügen.
Letztendlich fanden sich alle, Bürgermeister, Ortsvorsteher, Forstamt, Inhaber des Golfstübchens, überregionale Behörden und der SSV Marsberg als Veranstalter in einem Boot zusammen.
Im Gegensatz zu den Parcours in Marsberg und Willebadessen ist das Gelände in Herbram Wald sehr eben. Die Ausmaße von 35 ha sind allerdings riesig und bieten genügend Raum für sichere Schüsse.
Das Gelände wird sicher noch viele kontroverse Diskussionen auslösen.
Der viele Regen an den Vortagen des Turniers und auch am 1. Turniertag machten einige Teile des Parcours sumpfig und forderten den Schützen einiges ab.
Dafür war dann am Golfstübchen für alle Gelegenheit zum Unterstellen und Aufwärmen.
Viele vor Ort waren gespannt auf uns Bogenschützen und man kann behaupten, dass man rundum mit uns zufrieden, wenn nicht gar von uns begeistert war. Besonders gelobt wurde unsere friedfertige, lockere, unkomplizierte Art, die nachgewiesene Leidensfähigkeit, Freundlichkeit und Sauberkeit.
Zu dem positiven Urteil beigetragen haben sicher auch die vielen holländischen Turnierteilnehmer, die in der Umgebung für steigende Übernachtungszahlen sorgten und sich durch ihren freundlichen Umgang viele neue Freunde machten.
Insgesamt waren ca. 200 Schützen gemeldet, von denen sich dann doch, besonders am Sonntag, einige durch das schlechte Wetter vom Kommen abhalten ließen.
Im Turnierverlauf am Sonntag kam es leider zu einigen Staus an diversen Stationen, über deren Ursache sicher lange diskutiert werden kann. Eine könnte darin liegen, das es an diesem Tag (wegen der geringeren Teilnehmerzahl und Gruppen) keine 2. Verpflegungsstation gab, an der sich auflaufende Gruppen vielleicht hätten entzerren können. Die Stationen selbst konnten eigentlich nicht der Grund sein, denn nirgends wurden von den Schützen unverhältnismäßig viel Zeit benötigt. Dazu kam, dass am Sonntag nur 5er und keine 6er Gruppen gebildet worden waren. Die ganze Sache ist etwas rätselhaft, denn selbst bei Turnieren, wo an allen Stationen gestartet wird (und nicht wie hier nur an 16), hat es das bei uns so noch nicht gegeben.
Neuerung bei den Sachpreisen
Der SSV Marsberg hatte im Vorfeld dieses Turniers eine Neuerung bezüglich der Vergabe von Sachpreisen beschlossen und bei der Siegerehrung zur Diskussion gestellt
Statt an die Sieger kleine Sachpreise auszugeben, möchte der Verein in Zukunft eine Geldspende an eine örtliche gemeinnützige oder wohltätige Einrichtung abgeben. Pro Turniertag sollen mindestens 150 €, in Herbram Wald waren es dann zusammen 300 €, ausgeschüttet werden. Die Sieger erhalten dann nur noch eine Urkunde.
In Anbetracht der Tatsache, das es uns, bei der Vielzahl der Turniere, immer schwerer fällt, Preise zu finden, können wir so doch erheblich Gutes tun. Nebenbei erhöhen wir die Akzeptanz für uns Schützen und tragen zu einer weiter steigenden positiven Einstellung in unserem Umfeld bei.
Die Reaktionen der Schützen auf unsere Idee fielen dann auch überaus positiv aus und bestärkten uns darin, dieses Verfahren erst einmal so beizubehalten.
Buttons zum Sammeln
Als kleines Andenken wird in Zukunft jeder Turnierteilnehmer von uns einen Button bekommen. Diese Buttons sollten gesammelt werden. Sie werden in Zukunft durch geplante Vergünstigungen noch einen besonderen Wert erhalten.
Permanenter Parcours in Herbram Wald
Ob und in welcher Form der Parcours in Herbram Wald zu einem permanten Parcours ausgebaut wird, hat der SSV Marsberg noch nicht endgültig entschieden.
Die behördlichen Voraussetzungen sind inzwischen abgeklärt.
Von vornherein geplant war, den vorhandenen Parcours nicht einfach einen weiteren hinzuzufügen.
In Herbram Wald soll etwas besonderes entstehen, etwas, das die Bogensportregion bereichert und besonders für Anfänger, Familien und Gruppen den Einstieg ins Bogenschießen und auch das Schießen selbst erleichtert.
Das Golfstübchen soll dabei eine besondere Rolle spielen.
Wenn es soweit ist, werden wir damit an die Öffentlichkeit gehen.
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